"Füreinander, Miteinander"

kunstSymbolisiert durch drei Stelen, aus dem schwedischen Granit "Rosso Vanga", die einander zugewandt sind. In die Stelen sind nach innen Reliefs aus Aluguss eingelassen, die in verhaltener Figürlichkeit drei Lebensalter darstellen. Sie sollen vor allem durch die Linienführung, verstärkt durch charakerisiert werden. So die Jugend - spielerisch bewegt, die Lebensmitte - kraftvoll aktiv, das Alter - ruhig gelassen. Die drei roten Granit-Stelen wurden im gleichen Material in den Bodenbelag eingebunden. Wie sich die Thematik auf die Aufgabe des Rathauses bezieht, nämlich für alle Bürger da zu sein, wird auch formal eine Verbindung zur Architektur des Hauses geschaffen. Es sind die Schrägen im Grundriss und am Dach des Rathauses, die im Grundriss der Gestaltung und der Form der Stelen aufgenommen werden. Die Installation soll eine kleine Insel auf dem Platz sein, durch die nach innen gewandten Darstellungen zum Hingehen, zum Hineinschauen, zum Hinsetzen oder auch zum Hindurchlaufen einlädt.

 

 

Der Künstler: Georg Schönberger (1936 - 2017)

Geboren am 17. Januar 1936 in München, begann Georg Schönberger nach dem Abitur ein Studium der Kunstgeschichte und Germanistik. Von 1957 bis 1963 absolvierte er ein Malereistudium an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Prof. Franz Nagl und schloss als Meisterschüler mit dem Diplom ab. 1968 erhielt er den Kunstpreis der "Freunde der Bildenden Kunst" in München. Von 1978 bis 1982 hatte er einen Lehrauftrag für Freies Gestalten an der Fachhochschule in Rosenheim. Zu seinen Arbeiten zählten Aufträge für architekturbezogene Kunst wie Wandmalerei, Bleiglasfenster und Mosaik, sowie für die künstlerische Gesamtgestaltung von Projekten. Schönberger war auch durch jährliche Ausstellungen im eigenen Atelierhaus in Volkmannsdorf bekannt. Am 18. Februar 2017 ist Georg Schönberger im Alter von 81 Jahren verstorben, er wurde auf dem Friedhof seines Heimatortes Volkmannsdorf (Gemeinde Wang, Landkreis Freising) beigesetzt.